Hitzebelastung unter PSA reduzieren
23.02.2026
Warum Kühlsysteme wie der Lakeland Cool Suit für Fachkräfte für Arbeitssicherheit relevant sind
In vielen Einsatzbereichen ist persönliche Schutzausrüstung (PSA) unverzichtbar. Gleichzeitig erhöht insbesondere geschlossene oder mehrlagige Schutzkleidung die thermische Belastung der Trägerinnen und Träger deutlich. Für Fachkräfte für Arbeitssicherheit stellt sich deshalb in der Praxis zunehmend die Frage, wie sich Schutzwirkung und Hitzemanagement sinnvoll miteinander verbinden lassen.
Lakeland greift dieses Thema mit Lösungen wie dem Cool Suit auf und adressiert damit einen Aspekt, der in der Gefährdungsbeurteilung häufig unterschätzt wird: die körperliche Belastung durch Wärme unter PSA.
PSA schützt – kann aber die Hitzebelastung erhöhen
Je nach Tätigkeit, Umgebungsbedingungen und eingesetzter Schutzkleidung entsteht unter PSA schnell ein Wärmestau. Das betrifft unter anderem Tätigkeiten in der Industrie, Instandhaltung, Chemie, Dekontamination oder in Bereichen mit erhöhter körperlicher Aktivität.
Aus Sicht des Arbeitsschutzes ist das relevant, weil Hitzebelastung nicht nur eine Komfortfrage ist. Sie kann sich auch auf zentrale Faktoren im Arbeitseinsatz auswirken, etwa auf:
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Konzentrationsfähigkeit
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körperliche Leistungsfähigkeit
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Ermüdung im Einsatzverlauf
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Trageakzeptanz von PSA
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Einhaltung sicherer Arbeitsabläufe
Für Fachkräfte für Arbeitssicherheit bedeutet das: Neben der Schutzfunktion der PSA sollte auch die tatsächliche Einsatzrealität betrachtet werden.
Kühlanzüge als Ergänzung im PSA-Konzept
Lakeland positioniert den Cool Suit als Lösung für Situationen, in denen Beschäftigte unter PSA einer erhöhten thermischen Belastung ausgesetzt sind. Im Fokus steht dabei nicht der Ersatz von Schutzkleidung, sondern eine ergänzende Maßnahme, um die Belastung im Einsatz zu reduzieren.
Für die sicherheitstechnische Bewertung ist dieser Ansatz interessant, weil er an einer häufigen Herausforderung ansetzt: Beschäftigte sollen zuverlässig geschützt sein, müssen die PSA aber zugleich über eine relevante Zeitspanne tragen können, ohne dass die Belastung zu stark ansteigt.
Kühlkonzepte können in diesem Zusammenhang dazu beitragen, PSA-Einsätze besser planbar und praxistauglicher zu gestalten.
Warum das Thema für Fachkräfte für Arbeitssicherheit wichtig ist
Für Fachkräfte für Arbeitssicherheit steht bei der Auswahl von Schutzmaßnahmen nicht nur die formale Konformität im Vordergrund, sondern auch die Wirksamkeit im Arbeitsalltag. Genau hier gewinnt das Thema Kühlung unter PSA an Bedeutung.
Aus redaktioneller Sicht lassen sich dabei vor allem vier praxisnahe Aspekte hervorheben:
1. Verbesserte Tragebedingungen bei längeren Einsätzen
Wenn sich die thermische Belastung reduziert, kann dies die Tragesituation unter PSA spürbar verbessern. Das ist insbesondere bei längeren Einsatzzeiten oder körperlich fordernden Tätigkeiten relevant.
2. Unterstützung sicherer Arbeitsabläufe
Hohe Wärmebelastung kann Aufmerksamkeit und Belastbarkeit beeinträchtigen. Maßnahmen zur Kühlung können daher indirekt dazu beitragen, Arbeitsabläufe stabiler und sicherer zu halten.
3. Höhere Akzeptanz von PSA in der Praxis
Akzeptanz ist ein zentraler Faktor im Arbeitsschutz. Lösungen, die den Tragekomfort unter PSA verbessern, können die praktische Umsetzung von Schutzmaßnahmen erleichtern.
4. Ganzheitlicher Blick auf Gefährdungen
Kühlkonzepte unterstützen den Ansatz, Arbeitsschutz nicht nur über Schutzklassen zu definieren, sondern auch über reale Belastungen im Einsatz – einschließlich thermischer Einwirkungen.
In welchen Situationen Kühlsysteme besonders relevant sein können
Für Fachkräfte für Arbeitssicherheit sind Kühlsysteme vor allem dort interessant, wo mehrere Belastungsfaktoren gleichzeitig auftreten. Dazu zählen insbesondere:
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hohe Umgebungstemperaturen
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körperlich anspruchsvolle Tätigkeiten
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längere Tragezeiten von PSA
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Tätigkeiten mit eingeschränktem Luftaustausch durch Schutzkleidung
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Einsätze mit hoher Konzentrationsanforderung
In solchen Szenarien kann die Prüfung ergänzender Kühlmaßnahmen ein sinnvoller Bestandteil der Schutzstrategie sein.
Lakeland im Kontext moderner PSA-Strategien
Lakeland macht mit dem Cool Suit deutlich, dass moderne PSA-Konzepte zunehmend über die reine Schutzfunktion hinaus gedacht werden. Für Unternehmen und Sicherheitsverantwortliche rücken damit Fragen der Ergonomie, Belastungsreduktion und Umsetzbarkeit stärker in den Fokus.
Gerade für Fachkräfte für Arbeitssicherheit ist das ein praxisnaher Ansatz: Schutzmaßnahmen sind dann besonders wirksam, wenn sie im betrieblichen Alltag nicht nur normgerecht, sondern auch realistisch einsetzbar sind.
Fazit
Die thermische Belastung unter PSA ist ein relevantes Arbeitsschutzthema, das in vielen Betrieben an Bedeutung gewinnt. Lösungen wie der Lakeland Cool Suit zeigen, wie Kühlkonzepte als ergänzende Maßnahme in bestehende PSA-Strategien integriert werden können.
Für Fachkräfte für Arbeitssicherheit bietet sich damit ein zusätzlicher Ansatzpunkt, um Schutzmaßnahmen ganzheitlich zu bewerten – mit Blick auf Sicherheit, Belastung und praktische Anwendbarkeit im Arbeitsalltag.
Autor :
Lakeland Industries Europe Ltd.
Eingestellt am 23.02.2026

