Schutz oder Komfort? Der entscheidende Unterschied zwischen Arbeitskleidung und Schutzkleidung
Normale Arbeitskleidung unterstützt Arbeitnehmer mit praktischen Details und Schutz vor alltäglichen Einflüssen wie Kälte und Nässe. Im Gegensatz dazu ist Schutzkleidung speziell dafür entwickelt, den Träger wirksam gegen erhebliche berufliche Risiken wie Hitze, Flammen, elektrische Lichtbögen und gefährliche Chemikalien zu schützen. Diese Unterscheidung ist in sicherheitskritischen Bereichen wie Energieversorgung, Industrie oder Schienensektor lebenswichtig.
Gefährdungsbeurteilung: Grundlage für die Auswahl geeigneter Schutzkleidung
Der erste Schritt für sicheren Schutz ist eine sorgfältige Gefährdungsbeurteilung am Arbeitsplatz. Dabei analysiert und bewertet man potenzielle Gefahren, um das erforderliche Schutzniveau präzise zu definieren. Nur mit diesem Wissen lässt sich passende Schutzkleidung auswählen.
Gefahren am Arbeitsplatz
- Thermische Gefahren durch Hitze und Flammen
- Risiken durch elektrische Störlichtbögen
- Mechanische Belastungen und chemische Einwirkungen
ProtecWork Kollektion: Experten-Know-how aus der Energie- und Eisenbahnbranche
Snickers Workwear hat mit ProtecWork eine Schutzkleidung entwickelt, die auf 20 Jahren Erfahrung im Wärme- und Flammschutz basiert. Die Kollektion bietet inhärenten Schutz gegen Hitze und Flammen, ausgezeichnete Haltbarkeit und ergonomischen Komfort. Die Produkte entstehen in der eigenen Textilfabrik in Europa in enger Zusammenarbeit mit Fachkräften relevanter Branchen.

Zertifizierte Schutzkleidung: Normen und Prüfverfahren im Fokus
Schutzkleidung muss mit passenden CE-Kennzeichnungen versehen sein, die bestätigen, dass sie europäische Normen für thermischen Schutz und Lichtbogenrisiken erfüllt. Wichtige Normen sind unter anderem:
- EN 61482-2: Schutz gegen thermische Gefahren eines Lichtbogens
- EN ISO 14116: Schutzbekleidung gegen Flammen
- EN 11612: Schutzkleidung gegen Hitze und Flammen
- EN ISO 20471: Warnschutzkleidung
Für Störlichtbogen-Schutz existieren zwei Testverfahren: der Box-Test (DIN EN 61482-1-2) mit gerichteter Lichtbogenbelastung in einem geschlossenen Raum und der offene Lichtbogentest (DIN EN 61482-1-1), bei dem ein offener Lichtbogen das Material prüft. Beide liefern verlässliche, aber nicht direkt vergleichbare Schutzwerte.

Layering: Schutz durch Mehrlagigkeit mit Vorsicht interpretieren
Ein wesentlicher Faktor ist das Mehrlagenprinzip (Layering). Das Tragen mehrerer zertifizierter Kleidungsschichten mit Luftspalt kann den Schutz erhöhen. Snickers weist auf eigene Tests hin, die eine Schutzsteigerung um über 5 cal/cm² durch Luftpolster zeigen.
Wichtig: Dieser Wert ist nicht pauschal für alle Kleidungsstücke oder Kombinationen gültig. Schutzwirkung hängt von Materialstärke, Stoffstruktur und Konstruktion ab und muss individuell geprüft werden. Alle Schichten – von Unterwäsche bis Außenschicht – müssen zertifizierten Schutz gegen Hitze und Flammen bieten.

Praxisnutzen für Fachkräfte, Sicherheitsingenieure und PSA-Verantwortliche
Die fachgerechte Auswahl schützt Leben und Gesundheit in risikoreichen Bereichen. ProtecWork bietet ein geschlossenes Bekleidungssystem für Profis in Energie und Industrie:
- Klare CE-Zertifikate und Normerfüllungen
- Hochwertige Materialien und europäische Fertigung
- Fachspezifische Lösungen für Hitze-, Flammen- und Lichtbogenrisiken
- Ergonomie, Passform und Haltbarkeit
So unterstützt ProtecWork das Sicherheitsmanagement mit professioneller Schutzkleidung basierend auf realen Gefährdungen und integriert alle Bekleidungsschichten.

Fazit: Schutzkleidung muss zum Risiko passen – ProtecWork als durchdachte Lösung
Sicherer Schutz vor Hitze-, Flammen- und Störlichtbogenrisiken beginnt mit einer fundierten Gefährdungsbeurteilung. Die Snickers Workwear ProtecWork Kollektion bietet ein fachlich geprüftes, normgerechtes Bekleidungssystem mit hohem Tragekomfort, ergonomischer Passform und europäischer Produktionskontrolle.
Für Energieversorgung, Industrie und Schienennetz gilt: Es reicht nicht, nur Arbeitskleidung zu tragen. Nur zertifizierte Schutzkleidung, die alle Bekleidungsschichten umfasst und getestet ist, bietet angemessenen Schutz. Einschließlich Layering ergibt sich ein umfassendes Bild professionellen Schutzes.
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